Autoreifen: 5 Qualitätsmerkmale
Die Qualität des Autoreifens ist nicht nur für eine lange Haltbarkeit verantwortlich, sondern auch für die Sicherheit im Straßenverkehr, von den Auswirkungen auf die ständig steigenden Spritpreise ganz zu schweigen. Die Qualität eines Reifens kann ein Laie an den Reifenmarkierungen erkennen, die sämtliche Informationen enthalten und auf den Gummi gestanzt sind.
Neben dem Material und dem Alter des Reifens, spielt dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeitsklasse eine Rolle. Die gibt die maximal zulässige Betriebsgeschwindigkeit an und ist mit einem Buchstaben gekennzeichnet. Zusätzlich muss für jeden Autoreifen die höchstens zulässige Last angegeben werden. Sie gibt Auskunft über das Gewicht in Kilogramm, die von einem einzelnen Reifen tragbar ist.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist immer die Profiltiefe des Reifens. Gesetzlich sind mindestens 1,6 mm vorgeschrieben. Zum Vergleich weisen neue Sommerreifen ein Profil von 8 mm auf. Nur ein Reifen mit ausreichender Profiltiefe verhindert auf nassen Straßen die Gefahr von Aquaplaning wirksam.
Für eine lange Haltbarkeit und einen möglichst geringen Spritverbrauch ist der Reifendruck ein entscheidendes Merkmal, fast die Hälfte aller Autoreifen hat einen nicht korrekt eingestellten Reifendruck.
Schließlich muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Reifengröße passt. Die Reifenbreite und die Bauart sind ebenfalls auf dem Reifen markiert.
Weitere Klassifizierungsmerkmale auf dem Reifen klären beispielsweise über den bestmöglichen Einsatz, die Zertifizierungen, den Hersteller und das Ursprungsland auf. Die Qualität der Reifen hängt zudem entscheidend von der Aufbewahrung während Nichtbenutzung ab, so sollten sie in der Garage kühl und trocken gelagert werden. Während Kompletträder liegend abzustellen sind, wird für Reifen als solche eine stehende Lagerung empfohlen. Die Raumtemperatur darf keinesfalls unter 15°C und über 25°C liegen.
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