Edelhölzer für die Innenbekleidung einer Sauna
Wer sich eine Sauna selbst bauen möchte, hat dabei mehr als nur die Bauanleitung zu befolgen. Bei der Verwendung des Saunaholzes machen sich erste Überlegungen erforderlich. Nicht jede Holzart ist für den Bau geeignet. Durch die hohen Temperaturen in der Sauna sowie ferner aufgrund der regelmäßig entstehenden Temperaturschwankungen muss zumindest für die Innenbekleidung ein Saunaholz gewählt werden, bei dem kein Harz austritt. Bei Fichten- und Kiefernholz zum Beispiel wäre das der Fall, so dass das Holz dieser Baumarten, welches relativ preiswert ist, sich eher für die Außenbekleidung eignet.
Saunaholz, das für den Innenraum verwendet wird, ist Tanne, kanadische Rotzeder sowie Abachi. Gern wird mit der kanadischen Helmocktanne gebaut, die nicht nur den Anforderungen entspricht, sondern zudem auch sehr gut ausschaut. Das Holz ist standfest und hat eine feine Struktur. Es ist darüber hinaus fast astfrei.
Auch die Rotzeder ist als edle Holzart sehr beliebt für die Verwendung als Saunaholz und weist außerdem eine dunkelrote Färbung auf, die eine gewisse Eleganz ausstrahlt.
Abachi ist ein sehr robustes und ebenmäßiges Holz, der Baum, der bis zu 25 Meter hoch wird, stammt aus Westafrika. Das mittelbraune bis graubraune Holz ist Wärme leitend und wird daher gern für die Sitzbänke und Liegen der Sauna verarbeitet. Auch sind die Bretter so gut wie astfrei. Abachi eignet sich besonders gut als Saunaholz, ist allerdings wie die anderen genannten Edelhölzer nicht gerade preiswert.
Leute, deren Geldbeutel nicht ganz so prall gefüllt ist, können auch Espe als Saunaholz verwenden.
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