Smileys – die netten Informationsträger - Informationen & Meinungen



Smileys – die netten Informationsträger

Was wäre die heute Kommunikation im Cyberspace ohne die witzigen meist gelben und lachenden oder weinenden Gesichter? Mit Smileys kann man ratzfatz mit Kombinationen aus zwei oder drei Tasten ziemlich viele Informationen an den Mann oder die Frau bringen. Der Vorteil dabei ist, dass der Empfänger nicht erst lange Texte lesen muss, um den Inhalt erfassen zu können, sondern mit einem kurzen Blick sehen kann, ob eine Frage nun zustimmend oder ablehnend beantwortet wurde. Gerade diejenigen Menschen, die oft und viel mit einem Messenger kommunizieren, haben die netten kleinen „Botschafter“ schon zu schätzen gelernt. Vor allem, weil man sich da auch mal auf die Schnelle für etwas entschuldigen kann, ohne dass große Worte nötig sind. Und wenn jemand eine Bitte abschlägt, kann man entweder das Wort „Nein“ als sachliche Information rüber bringen oder mit dem den Kopf schüttelnden gelben Smiley der Ablehnung gleich noch eine tröstend-lustige Note geben. Wer mag im Messenger denn immer drei Fragezeichen schicken, um zu fragen, ob der oder die andere noch da ist? Das macht doch mit einem fragenden oder zwinkernden Smiley viel mehr Spaß.

Oder zu signalisieren „du ich möchte mit dir reden“. – Mit der an den Bildschirm klopfenden Faust hat man da ein lustigeres und gleichzeitig effektiveres Mittel. Gerade die jüngere Generation PC User benutzt inzwischen eine ganze Reihe unverständlicher Abkürzungen, wie zum Beispiel „lol“, was so viel heißt wie laut lachen oder „rofl“, vor Lachen auf dem Boden wälzen. Da ist das vor Freude quiekende Smiley doch eher eine Botschaft, die für alle verständlich ist und keine Fehlinterpretationen zulässt. Hilfreich sind die kleinen lustigen Smileys auch bei der Kommunikation in der Welt der Handys, weil man dort durch den Einsatz von Smileys ziemlich viele Zeichen einsparen kann. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld, denn manchmal sind es gerade mal zwei oder drei Zeichen, die aus einer SMS zwei machen und die Kosten verdoppeln.

Für diejenigen, die das nicht glauben, hier ein Beispiel: „Ich bin etwas sauer“ sind immerhin ganze 19 Zeichen, während das entsprechende Emoticon gerade mal drei Zeichen, nämlich die Zeichen : und – und ( benötigt.

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